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Dezember 2017

Informationsaustausch in Steuersachen

Von | Steuer-News

Am 30.9.2017 begann auf Grundlage des neuen Common Reporting Standard (CRS) der erste automatische Infor­mat­ions­­austausch über Finanzkonten zwischen Deutschland und 49 Staaten und Gebieten für den Meldezeitraum 2016. Derzeit haben sich bereits über 100 Staaten und Gebiete dazu bekannt, den gemeinsamen Meldestandard einzuführen. Durch diese Regelung werden Informationen über Konten bzw. Vermögensanlagen zwischen den an diesem Informationsaustausch teilnehmenden Staaten und Gebieten automatisch ausgetauscht. Mehr lesen

Vorauszahlung von privaten Krankenversicherungsbeiträgen kann sich rechnen

Von | Steuer-News

Beiträge für die Basiskranken- und Pflegeversicherung sind seit 2010 in
unbegrenzter Höhe als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abziehbar. Wenn
dadurch der jährliche Höchstbetrag für übrige Vorsorgeaufwendungen für
Selbstständige nicht ausgeschöpft ist, können Ausgaben für weitere Versicherungen
geltend gemacht werden. I. d. R. ist der Höchstbetrag jedoch
schon allein durch die Krankenversicherungsbeiträge überschritten, mit der Folge, dass
andere übrige Vorsorgeaufwendungen faktisch steuerlich nicht berücksichtigt werden.

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Bundesfinanzhof ändert seine Rechtsprechung zu eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen

Von | Steuer-News

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat seine Rechtsprechung zur eigenkapitalersetzenden
Finanzierung bei der GmbH mit Urteil vom 11.7.2017 geändert. Danach
ist mit der Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das Gesetz
zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen
(MoMiG) die gesetzliche Grundlage für die bisherige Rechtsprechung
zur Berücksichtigung von Aufwendungen des Gesellschafters aus eigenkapitalersetzenden
Finanzierungshilfen als nachträgliche Anschaffungskosten entfallen.

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Kein „Spekulationsgewinn“ bei selbst genutzten Ferienhäusern und Zweitwohnungen

Von | Steuer-News

Zu den steuerpflichtigen Einkünften gehören auch Einkünfte aus privaten
Veräußerungsgeschäften – sog. „Spekulationsgeschäften“. Dazu zählen u. a.
Veräußerungen von Grundstücken, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung
und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt.

Werden die Grundstücke im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und
Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung
und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt, unterfallen
sie nicht der Steuerpflicht.

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