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März 2020

Coronakrise: Hilfsmaßnahmen für Selbständige/Freiberufler und Unternehmen

Von | Coronavirus

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die Coronakrise hat nicht nur das gesellschaftliche Leben innerhalb von wenigen Tagen zum Erliegen gebracht. Auch zahlreiche Unternehmen, Kleinbetriebe oder Solo-Selbständige sind von ihr betroffen. Wenn auch das Hauptaugenmerk in diesen Tagen zu aller erst auf die Erhaltung der eigenen Gesundheit und die von Familienangehörigen und Freunden gerichtet sein sollte, ist es ratsam daneben auch Überlegungen zur wirtschaftlichen Absicherung des eigenen Unternehmens und der eigenen Familie anzustellen. Abhängig von der Rechtsform stellen sich da folgende Fragen:

  • Ist die Liquiditätsversorgung meines Unternehmens sichergestellt?
  • Sind zeitnahe personelle Maßnahmen erforderlich (Kurzarbeitergeld, Freistellungen, Entlassungen).
  • Wie ist es um die persönliche Absicherung des Unternehmers bestellt.

Was können wir als Steuerberater für Sie tun?

Als Steuerberater sind wir mit den Zahlen Ihres Unternehmens vertraut. Wir erstellen Ihre laufende Finanzbuchhaltung und stellen Ihren Jahresabschluss auf. Durch die Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung haben wir darüber hinaus einen guten Überblick über steuerrelevante Ausgaben, wie z.B. private Krankenversicherung, Immobilienkredite.

Das bedeutet, dass wir Ihnen bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen und können!

Wie gehen wir gemeinsam vor?

Eine erste wesentliche Umstellung wird darin bestehen, dass uns der effektivste Kommunikationsweg, nämlich das persönliche Gespräch nicht zur Verfügung steht. Diesen Umstand haben wir bei der nachstehenden Übersicht bereits beachtet und entsprechende Alternativen  berücksichtigt.

I.  Liquiditätsversorgung

Wenn infolge der Coronakrise wirtschaftliche Auswirkungen auf Ihr Unternehmen bereits eingetreten sind, sich abzeichnen oder nicht sicher ausgeschlossen werden können, sind Maßnahmen zur Liquiditätssicherung erforderlich. Da die bereits aufgelegten oder geplanten Hilfspakete hinsichtlich Ausreichungsweg (Kredit oder Zuschuss), Höhe und Betriebsgröße unterschiedlich ausgelegt sind, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den zukünftigen Liquiditätsbedarf. Lassen Sie uns diesen anhand Ihrer Buchhaltungszahlen verifizieren.
  2. Prüfen Sie Stundungs- oder Erlassmöglichkeiten seitens Ihres Vermieters, Ihrer Leasingbank oder anderer Vertragspartner.
  3. Auch die Stundung von Steuernachzahlungen oder die Herabsetzung von laufenden Steuervorauszahlungen ist möglich. Sprechen Sie uns an.
  4. Informieren Sie sich über die bestehenden oder geplanten Hilfspakete. Welches kommt unter Berücksichtigung des ermittelten Liquiditätsbedarfes für Sie infrage. Eine Übersicht der im Freistaat Sachsen möglichen Hilfsmaßnahmen finden Sie nachfolgend (Sächsische Aufbaubank, Kreditanstalt für Wiederaufbau).

Wichtig: Als Steuerberater stehen wir Ihnen in allen vorstehenden Phasen mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Erforderliche Unterlagen können wir Ihnen kurzfristig auf elektronischem Weg zur Verfügung stellen. Beziehen Sie uns auch gern in den Beantragungsprozess mit ein. Erforderliche Gespräche mit der Hausbank führen wir dann gemeinsam.

II.  Betriebliche Personalmaßnahmen

Auch für Ihre Mitarbeiter ist die aktuelle Situation sehr belastend. Private Ausgaben müssen weiterbezahlt werden, die Kinder müssen infolge der Schließung von Kita oder Schule anderweitig betreut werden. Zögern Sie dennoch nicht, die personelle Situation in Ihrem Unternehmen, also insbesondere die zukünftige Personalauslastung, objektiv einzuschätzen. Der Gesetzgeber hat im Hinblick auf die aktuelle Krisensituation die Zugangsvoraussetzungen zum Kurzarbeitergeld gemindert. So kann infolge von krisenbedingtem Arbeitsausfall von mindestens 10% Lohnausfall bei mindestens 10% der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen zur Beantragung erteilt die Bundesagentur für Arbeit.

III.  Persönliche Absicherung

Neben der wirtschaftlichen Absicherung Ihres Unternehmens durch die Inanspruchnahme von Liquiditätshilfen oder der Einleitung von personellen Maßnahmen darf natürlich auch die wirtschaftliche Absicherung des Unternehmers oder Geschäftsführers nicht vergessen werden. Folgende Maßnahmen können hierbei in Betracht kommen:

  1. Stundung- und Herabsetzungsmaßnahmen auch der persönlichen Einkommensteuer.
  2. Bei freiwillig gesetzlich versicherten Unternehmern: Derzeit wird geprüft, wie das heute geltende Beitragsermäßigungsverfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung für Selbstständige aufgrund der Corona-Krise erleichtert bzw. angepasst wird. Prüfen Sie daher , ob eine Beitragsanpassung infolge eines erheblichen, krisenbedingtem Einkommensrückgangs 2020 möglich ist (Quelle derzeitige Rechtslage: Spitzenverband der GKV).
  3. Solo-Selbständige: Die Bundesregierung bereitet derzeit ein Hilfsprogramm für Solo-Selbständige vor. Das Gesetzgebungsverfahren läuft und soll am 23.3.2020 abgeschlossen sein. Genaue Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Ein Corona FAQ der Ver.di Dienstleistungsgewerkschaft für Solo-Selbständige auf Basis der aktuell (20.3.2020) verfügbaren Informationslage finden Sie hier.
  4. Auch Selbständige haben grundsätzlich Anspruch auf Grundsicherung (Hartz IV), wenn der Verdienst unterhalb des Hartz-IV-Regelsatzes liegt. Derzeit sind jedoch noch Vermögensgrenzen zu beachten. Diese sollen jedoch vorübergehend aufgehoben werden. Vorab zu prüfen ist allerdings, ob vor Bezug andere Vermögensquellen, z.B. die Altersversorgung eingesetzt werden muss. Vorbehaltlich ggf. geeigneterer Hilfsmaßnahmen (z.B. geplantes Hilfsprogramm für Solo-Selbständige) kann die Grundsicherung aber eine zumindest vorübergehende Lösung darstellen.

Die Kontaktdaten unserer Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter finden Sie unter TEAM. Kommen Sie auf uns zu. Und bleiben Sie gesund!

 

Entlastungsmassnahmen für vom Coronavirus (COVID-19) betroffene Unternehmen

Von | Coronavirus

Der Coronavirus (COVID-19) beeinträchtigt zunehmend auch die Volkswirtschaften weltweit. Durch den Ausfall zahlreicher Veranstaltungen, den Einschränkungsempfehlungen im privaten Sektor oder auch nur durch persönliche Vorsichtsmaßnahmen ist die Nachfrage in zahlreichen Sektoren betroffen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können dadurch schnell in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Sowohl die Bundesregierung als auch das Sächsische Finanzministerium haben zwischenzeitlich zu den bestehenden oder in Vorbereitung befindlichen steuerlichen und wirtschaftlichen Entlastungsmaßnahmen Stellung genommen.

Für betroffene Unternehmen gilt es jetzt, die potentiellen Risiken vollständig zu erkennen, zutreffend zu bewerten und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

1. Risiken

Die wirtschaftlichen Folgen für betroffene Unternehmen können unterschiedlich sein, z.B.

  • Liquiditätsengpässe infolge von Auftragsrückgängen oder Auftragsstornierungen,
  • Liquiditätsengpässe durch unverändert hohe Steuervorauszahlungen oder Steuernachzahlungen für Vorjahre,
  • Personalengpässe infolge ungeplanter Abwesenheiten, z.B. wegen Kinderbetreuung, Quarantäne, vorsorgliche Freistellungen,
  • Lagerüberkapazitäten,
  • Ausfall von Geschäftsterminen, erschwerte Kundenkommunikation, z.B. im Außendienst,
  • finanzielle Verluste, z.B. durch Ausfall von Fortbildungsveranstaltungen.

 

2. Analyse der wirtschaftlichen Situation

Um geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können, ist es zunächst erforderlich die wirtschaftliche Situation realistisch einzuschätzen. Dies sollte anhand einer integrierten Erfolgs-und Liquiditätsplanung zusammen mit dem Steuerberater erfolgen. Es reicht, wenn diese Planung zumindest den Zeitraum der nächsten 12 – 15 Monate umfasst. Die Erstellung der Planrechnung ist dann Teamarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Steuerberater. Während der Steuerberater die Zahlen der Vergangenheit beisteuert, nehmen Sie eine kritische Einschätzung der zukünftigen Umsatz- und Kostenentwicklung vor. So entsteht nach und nach ein fundiertes Bild der zukünftigen Ertrags- und Liquiditätslage Ihres Unternehmens.

 

3. Auswahl und Einleitung von Gegenmaßnahmen

Die vorliegende Ertrags- und Liquiditätsplanung gibt Aufschluss darüber, wie sich Ertrag aber insbesondere der Liquiditätsbedarf Ihres Unternehmens in den nächsten Monaten voraussichtlich entwickeln wird. Ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass sollte dabei sowohl der Höhe als auch dem Zeitpunkt nach bestimmbar sein.

Erst jetzt verfügen Sie über die erforderlichen Informationen zur Auswahl geeigneter Entlastungsmaßnahmen. Zusammen mit Ihrem Steuerberater prüfen Sie die infrage kommenden Entlastungsmaßnahmen. Vorrangig wird es hierbei um liquiditätswirksame Maßnahmen gehen wie z.B.

  • Herabsetzung von laufenden steuerlichen Vorauszahlungen zur Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer,
  • Stundung von bevorstehenden Abschlusszahlungen,
  • Beantragung von Kurzarbeitergeld,
  • Aufnahme von Förderkrediten der KfW,
  • Beantragung von Zuschüssen,
  • Personelle Anpassungsmaßnahmen,
  • Einleitung von Kostensenkungen.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Steuerberater, dass er unterschiedliche Case-Szenarien erstellt. Diese können dann auch Grundlage für bevorstehende Bankgespräche und Förderanträge sein. Bereiten Sie diese mit ergänzenden Unterlagen gut vor. Vermeiden Sie zeitaufwändige Unterlagennachreichungen durch persönliche Teilnahme Ihres Steuerberaters am Bankgespräch.

Informieren Sie sich weiterhin über neue Hilfsprogramme. Aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die Bundesregierung weitere Hilfsmaßnahmen auch für Unternehmen vorbereitet.

4. Linksammlung

Informationen zu KfW-Corona-Hilfen für Unternehmen

Informationen zum Kurzarbeitergeld (Agentur für Arbeit)

Informationen der IHK Leipzig zum Coronavirus

Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei eigengenutzten Gebäuden

Von | Steuer-News

Mit den Regelungen zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2030 fördert der Gesetzgeber auch steuerlich technologieoffene energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen ab 2020.

So ermäßigt sich für energetische Maßnahmen an einem in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum gelegenen, zu eigenen Wohnzwecken genutztem Gebäude auf Antrag die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, im Kalenderjahr des Abschlusses der energetischen Maßnahme und im nächsten Kalenderjahr um je 7 % der Aufwendungen, höchstens jedoch um je 14.000 € und im übernächsten Kalenderjahr um 6 %, höchstens jedoch um 12.000 € für das begünstigte Objekt. Mehr lesen

Bei höherer Gewalt keine Belegausgabepflicht

Von | Steuer-News

Seit dem 1.1.2020 muss für den Beteiligten an einem Geschäftsvorfall, der mithilfe eines elektronischen Aufzeichnungssystems erfasst wird, ein Beleg erstellt und diesem zur Verfügung gestellt werden. Der Beleg kann elektronisch oder in Papierform erstellt werden. Aus Gründen der Zumutbarkeit und Praktikabilität besteht bei einem Verkauf von Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen die Möglichkeit der Befreiung von der Belegausgabepflicht. Dazu muss ein entsprechend begründeter Antrag beim Finanzamt gestellt werden.

Auf die Pflicht zur Ausgabe von Kassenbelegen kann im Fall des Vorliegens sog. sach­licher Härten in Ausnahmefällen verzichtet werden. Solche Härten liegen z. B. vor, wenn durch höhere Gewalt eine Belegausgabe nicht möglich ist. Dazu zählt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage z. B. Stromausfall, Wasserschaden, Ausfall der Belegausgabe-Einheit oder wenn die Belegausgabepflicht für den Steuerpflichtigen im konkreten Einzelfall unzumutbar ist. Dies wird von der Finanzbehörde geprüft. Mehr lesen

Verschärfung bei Sachbezügen; hier: Gutscheine

Von | Steuer-News

Mit dem Jahressteuergesetz 2019 wurden die Regelungen zum 1.1.2020 bei den Sachbezügen – insbesondere bei Gutscheinen – verschärft. So sah der Referentenentwurf eine Ausweitung der Definition der „Geldleistung“ in Abgrenzung zum „Sachbezug“ vor. Diese Verschärfung, die im Regierungsentwurf nicht enthalten war, ist nunmehr doch noch in das Gesetz eingeflossen.

Mit der neuen gesetzlichen Definition der „Einnahmen‚ die in Geld bestehen“ wird gesetzlich festgeschrieben, dass zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten, sowie Zukunftssicherungsleistungen grundsätzlich keine Sachbezüge sondern Geldleistungen sind. Gutscheine sind auch weiterhin als Sachbezug zu qualifizieren, wenn der Aussteller identisch ist mit dem Unternehmen, dessen Waren oder Dienstleistungen damit bezogen werden können. Voraussetzung ist aber, dass sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden (also nicht im Rahmen von Gehaltsumwandlungen).

Verlustverrechnung eingeschränkt, Grenze für Istbesteuerung angehoben

Von | Steuer-News

Mit dem Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen wurden auch die Verlustverrechnungsmöglichkeiten geändert und die Umsatzsteuergrenze für die Istbesteuerung angehoben.

So können Verluste aus Termingeschäften, die nach dem 31.12.2020 entstehen, insbesondere aus dem Verfall von Optionen, nur mit Gewinnen aus Termingeschäften und mit den Erträgen aus Stillhaltegeschäften – beschränkt auf 10.000 € im Jahr – ausgeglichen werden. Verluste, die nicht verrechnet werden konnten, können auf Folgejahre vorgetragen und bis zu jeweils 10.000 € im Jahr verrechnet werden. Eine Verrechnung  mit anderen Kapitalerträgen ist nicht möglich. Mehr lesen

BMF äußert sich zur steuerlichen Behandlung der Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern

Von | Steuer-News

Das Bundesfinanzministerium äußert sich mit Schreiben vom 9.1.2020 zur Überlassung von betrieblichen Fahrrädern durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer zur privaten Nutzung. Danach gilt für die steuerliche Behandlung von Fahrrädern und für E-Bikes, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen sind (u. a. Geschwindigkeit unter 25 km/h, keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht) Folgendes:

Überlässt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn ein betriebliches Fahrrad, das kein Kraftfahrzeug ist, bleiben die Vorteile für die Überlassung ab dem Veranlagungszeitraum 2019 bis Ende 2030 steuerfrei.

Bei der Überlassung eines betrieblichen Fahrrads in Form einer Gehaltsumwandlung gilt Folgendes: Als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte) wird 1 % der auf volle 100 € abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers oder Händlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt. Mehr lesen

Bundesfinanzhof bestätigt unschädliche Zwischenvermietung bei privaten Veräußerungsgeschäften

Von | Steuer-News

Werden Grundstücke innerhalb von zehn Jahren nach Anschaffung wieder veräußert und wurden diese in der Zwischenzeit durchgehend vermietet, so liegt ein steuerlich zu berücksichtigender Veräußerungsvorgang vor. Es gilt jedoch die Ausnahme, dass bei ausschließlicher Eigennutzung oder bei Eigennutzung in den beiden Jahren vor der Veräußerung und im tatsächlichen Veräußerungsjahr kein steuerbarer Vorgang entsteht.

In einem durch das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden Fall (vgl. Ausgabe Juni 2019, Beitrag Nr. 4), veräußerte ein Steuerpflichtiger sein bebautes Grundstück. Dieses hatte er über sieben Jahre lang selber bewohnt und erst im Jahr der Veräußerung zudem noch für ein halbes Jahr vermietet. Der BFH entschied mit Urteil vom 3.9.2019 genauso wie das Finanzgericht Baden-Württemberg vor ihm. Mehr lesen