Kategorie: Steuer-News

  • Wegfall der ‚ÄěF√ľnftelregelung‚Äú ‚Äď was dies f√ľr Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet

    Im Rahmen des sog. Wachstumschancengesetzes wurde als Ma√ünahme des B√ľrokratieabbaus f√ľr Unternehmen auch der Wegfall der sog. ‚ÄěF√ľnftelregelung‚Äú beschlossen. Bisher waren besondere Arbeitsl√∂hne, die z.B. f√ľr mehrere Jahre geballt in einem Betrag abgerechnet wurden oder zu zahlende Abfindungen bereits im Rahmen der Durchf√ľhrung des Lohnsteuerabzugsverfahrens von einer Tariferm√§√üigung beg√ľnstigt. Der Arbeitnehmer bekam also netto mehr…

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  • √Ąnderungen beim Elterngeld ab dem 1.4.2024¬†

    Beim Bezug von Elterngeld hat der Gesetzgeber f√ľr Geburten ab dem 1.4.2024 einige √Ąnderungen vorgenommen. Bei Geburten bis zum 31.3.2024 und laufende Elterngeldbezugsr√§ume bleibt es bei den bisherigen Regelungen. Was hat sich ge√§ndert? Die Obergrenze f√ľr das zu versteuernde Jahreseinkommen, ab der kein Anspruch mehr auf Elterngeld besteht, wird angepasst. Seit dem 1.4.2024 liegt die…

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  • Das Vierte B√ľrokratieentlastungsgesetz soll kommen ‚Äď die Kernpunkte

    Das Bundeskabinett hat am 13.3.2024 den Regierungsentwurf f√ľr ein Viertes B√ľrokratieentlastungsgesetz beschlossen. Der Zeitpunkt der Verabschiedung im Bundestag sowie die Zustimmung des Bundesrates sind noch offen. In Planung sind eine Reihe von Ma√ünahmen, deren Schwerpunkte folgenden Bereichen zuzuordnen sind, wobei hier auf zwei exemplarisch eingegangen werden soll: √Ąnderungen mit steuerlichem Bezug soll es ‚Äď ohne…

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  • Kein Werbungskostenabzug f√ľr Prozesskosten zur Erlangungnachehelichen Unterhalts¬†

    Die Zahlungen von Trennungs- oder nachehelichem Unterhalt an den dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Ehepartner k√∂nnen Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuer darstellen. Voraussetzung daf√ľr ist, dass der Zahlungsempf√§nger diesen Betrag in seiner Einkommensteuererkl√§rung als sog. ‚Äěsonstige Eink√ľnfte‚Äú versteuert. Hierzu muss der Zahlende den Sonderausgabenabzug beantragen und auch die Zustimmung des Zahlungsempf√§ngers vorlegen, dass dieser die…

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  • Falscher Umsatzsteuerausweis bei Rechnung an Endverbraucher schadet nicht¬†

    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 27.2.2024 klargestellt, dass ein unrichtiger, h√∂herer Umsatzsteuerausweis eines Unternehmers auf Rechnungen an Endverbraucher nicht mehr dazu f√ľhrt, dass der Unternehmer die h√∂here Umsatzsteuer an das Finanzamt abf√ľhren muss. F√ľr Rechnungen mit erh√∂htem falschen Umsatzsteuerausweis von Unternehmen an Unternehmen, die nicht korrigiert werden, bleibt es jedoch dabei,…

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  • Pauschbetr√§ge f√ľr Sachentnahmen 2024

    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 12.2.2024 die f√ľr das Kalenderjahr 2024 geltenden Pauschalbetr√§ge bei Sachentnahmen (unentgeltliche Wertabgaben) f√ľr Nahrungsmittel und Getr√§nke mitgeteilt. Hierbei handelt es sich um Jahresbetr√§ge. Bei monatlicher Buchung sind die Betr√§ge zu zw√∂lfteln. Der Gesetzgeber nimmt an, dass Personen, die Nahrungsmittel und Getr√§nke gewerblich verkaufen, diese auch privat…

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  • Wachstumschancengesetz ‚Äď ein kurzer √úberblick

    Das sog. Wachstumschancengesetz (WCG) ist am 28.3.2024 in Kraft getreten. Die √Ąnderungen gelten gr√∂√ütenteils r√ľckwirkend ab 2023 bzw. zum 1.1.2024, in Teilen aber auch erst ab 1.1.2025 oder sp√§ter. Einige Steuerentlastungen sind zeitlich befristet. Die beschlossenen Ma√ünahmen betreffen vor allem Unternehmen und Investoren, aber auch Arbeitnehmer und Rentner. √úber gestrichene Ma√ünahmen und geringere Erh√∂hungen als…

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  • Die E-Rechnung f√ľr Unternehmen ab 1.1.2025

    In Deutschland wird die Ausstellung elektronischer Rechnungen im Gesch√§ftsverkehr zwischen Unternehmen (B2B) zuk√ľnftig verpflichtend. Diese √Ąnderung ist Teil des sog. Wachstumschancengesetzes, welches am 22.3.2024 die letzte parlamentarische H√ľrde genommen hat. Betroffen sind Lieferungen und Leistungen zwischen Unternehmen, wenn beide in Deutschland ans√§ssig sind. Die Ans√§ssigkeit wird definiert durch Sitz, Gesch√§ftsleitung oder Betriebsst√§tte im Inland. Bei…

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  • Bei unentgeltlicher Pflege Steuervorteil nutzen

    Eine M√∂glichkeit zur steuerlichen Entlastung bietet sich f√ľr Personen, die Verwandte ab Pflegegrad 2 in der eigenen oder deren Wohnung unentgeltlich pflegen. Diese Wohnung darf auch im EU-Ausland oder einem EWR-Staat liegen. Der Pflege-Pauschbetrag, kann als ‚Äěau√üergew√∂hnliche Belastung‚Äú in der Steuererkl√§rung geltend gemacht werden. Dieser steht nicht nur Verwandten, sondern auch Ehepartnern, Freunden, Nachbarn zu…

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  • Einkommensteuer bei Verkauf von Immobilien aus Erbengemeinschaft¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ‚Äď Rechtsprechungs√§nderung

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich mit aktuellem Urteil (IX R 13/22) zu der Frage ge√§u√üert, ob der entgeltliche Erwerb eines Anteils an einer Erbengemeinschaft, zu der auch Grundbesitz geh√∂rt, und die zeitnahe Ver√§u√üerung des Grundst√ľcks ein privates Ver√§u√üerungsgesch√§ft darstellen, mit der Folge, dass der daraus erzielte √úberschuss als sonstige Eink√ľnfte im Rahmen der Einkommensbesteuerung steuerpflichtig…

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